Der Buddhismus - Anmerkungen und Kommentare


Auf dieser Seite befinden sich Anmerkungen und Fragen, die sich in den vergangenen Jahren angesammelt haben.
Einige Fragen sind bisher unbeantwortet - vielleicht kann ein interessierter Leser hier aushelfen.
  1. Literatur
    Eine Liste mit Einführungsliteratur gibt es auf http://www.buddhismus-deutschland.de/lit.html.

  2. Wer bestimmt den nächsten Dalai Lama?
    Der Dalai Lama wird nicht gewählt und auch nicht bestimmt, sondern er wird so lange wiedergeboren, bis alle Menschen erlöst sind.

    Links:

  3. Führerbegriff
    Ein Leser hat darauf hingewiesen, daß der Begriff des "Führers" vor allem in Deutschland nicht mißverstanden werden sollte. Die Rolle von Gautama ist in diesem Zusammenhang mehr die eines Lehrers, dessen Worte nicht vorbehaltlos übernommen werden müssen.

  4. Kapilawastu

    "Am Anfang von Teil II Lebensweg des S. G. steht, dass er in Kapilawastu geboren ist. Da wohl kein Mensch sich was drunter vorstellen kann, sollte man vielleicht hinzufügen (Indien) oder (Südindien) je nachdem, wo es ist."
    Kapilawastu liegt nahe des Grenzbereichs von Indien und Nepal, am Fuß des Himalaya.

  5. Buchtips zum Lamaismus

    • Dalai Lama: Die Lehren des tibetischen Buddhismus, Goldmann, ISBN 3442215390
    • Loden S. Dagyab Rinpoche, Thomas Lautwein: Achtsamkeit und Versenkung. Lamrin - die tibetische Meditation, Diederichs, ISBN 3720522644

  6. Wie wird der Buddhismus heute praktiziert?

  7. Wie wird der Buddhismus im Westen praktiziert?

  8. Welche buddhistischen Feste gibt es?

  9. Wie sieht eine "Hochzeit" oder Bestattung aus?

  10. Wie verläuft das Leben buddhistischer Mönche?

  11. Welche Standpunkte hat der Buddhismus gegenüber Sexualität, Abtreibung oder Drogen?

  12. Welchen Bezug hat der Buddhismus zum Alter, bzw. zu alten Menschen in der Gesellschaft?

  13. Anmerkung von Lothar Nestler

    "Leider ist Euch ein sehr großer Fehler bei der Aufzählung der Schulen und Richtungen unterlaufen. Hinayana-Buddhismus ist Teil des Mahayana-Buddhismus und heißt genau übersetzt "minderwertiges Fahrzeug" und ist im weitesten Sinne tatsächlich als Spott zu verstehen. Ihr habt jedoch nicht die ursprüngliche Lehre des Theravada-Buddhismus erwähnt, bzw. dies, wie so häufig vorkommend, mit dem Hinayana verwechselt. Der Theravada-Buddhismus bestand in Indien gar nicht mehr, sondern war mit Mönchen nach Sri Lanka, Burma usw. gelangt, als das Spott-Wort Hinayana aufkam. Leider wird das Wort Hinayana aus Unwissenheit sogar von manchen buddhistischen Lehrern noch gebraucht. Der Theravada-Buddhismus ist die älteste und ursprüngliche Form des Buddhismus und geht unmittelbar auf den Buddha und dessen Schüler zurück, was man von den anderen Schulen nicht immer behaupten kann."

  14. Anmerkungen von Harald Rupprecht zum Thema Meditation

    1. Die Meditation der Geistesruhe (Samatha) und die vier jhana Diese Versenkungsübungen sind vorbuddhistisch. Der Buddha lernte sie von verschiedenen Meistern, verwarf sie aber weil sie nicht zum Ziel führen. Dazu Amadeo Solé-Leris in seinem Buch "Die Meditation die der Buddha selbst lehrte": "Samatha strebt nach dem äussersten grad geistiger Konzentration. Dazu blendet sie in zunehmenden Maße alle sensorischen und mentalen Inputs aus, die normalerweise den Geist beschäftigen, und konzentriert sich ausschließlich auf die einzige Wahrnehmung, die sich zum Objekt ihrer Meditation ausgesucht hat". Buddha hat erkannt, dass diese Zustände nicht zu einer bleibenden Veränderung des Geistes führen. Aber nur diese wird als ERLEUCHTUNG bezeichnet.

    2. Die Meditation des Klarblickes (Vipassana)

      Die Vipassana (klare Sicht) bedient sich auch eines Meditationsobjektes, jedoch schreitet sie nicht zu immer höheren Graden der Sammlung und Konzentration fort. Man ist immer hellwach auf die Gegenwart konzentriert, ohne sich ganz in sich zurückzuziehen. Die bevorzugten Objekte der Vipassana-Meditation sind

      • Körper
      • Gefühle
      • Geist
      • Objekte des Geistes

      Durch die unmitttelbare und völlige Wahrnehmung aller Phänomene erkennt man, das alles unbeständig, ohne eigenes Selbst und leidbehaftet sind. Wenn dieses Wissen das ganze Wesen des Meditierenden durchdringt und nicht nur eine intellektuelle Einsicht ist, ist die Befreieung vom Leidenskreislauf errreicht.

  15. Anmerkungen von Bettina Hilpert

    "Die Darstellung der Entwicklung der buddhistischen Traditionen ist schlichtweg falsch. Der Hinayana von dem die tibetischen Traditionen sprechen hat nichts zu tun mit dem was man heute Theravada nennt. Mahayana ist auch nicht aus Theravada entstanden sondern die Schulen haben sich schon viel früher aufgespalten. Ausserdem ist die Darstellung der Theravadin Buddhisten (wie so oft) völlig verzerrt und einseitig. Typisch für Vajrayana oder Mahayana Vertreter. Das könnte man etwas ausgeglichener darstellen. Siehe www.theravadanetz.de

    Die Bezeichnungen der Vertiefungen sind etwas sehr veraltet, bei Ayya Khema findet man genaue Anleitungen und Beschreibungen. Siehe www.buddha-haus.de"